Mai 2007: Kleine Anfrage an die Landesregierung

Wissenschaftler warnen vor einem weiteren Wasserstraßenausbau in Brandenburg. Der führt dazu, dass Wasser noch schneller aus großräumigen Regionen abfließt. In den heißen und trockenen Sommern der letzten Jahre sind die Pegel von Spree und Havel dramatisch abgesunken, so dass beide Flüsse erstmals zeitweilig rückwärts flossen.

Ich frage die Landesregierung:

Welche Konsequenzen zieht die Landesregierung aus den auf Brandenburg bezogenen Aussagen über die Folgen des Klimawandels für die weitere Realisierung des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit 17 im Land Brandenburg?
Welche Pläne hat die Landesregierung, evtl. Wasser aus der Oder in die Spree zu leiten bzw. Wasser für die Spree in Polen zu kaufen?
Was unternimmt die Landesregierung, um den Pegelstand beider Flüsse lang anhaltend zu stabilisieren und welche Wassermengen kauft die Landesregierung für welcheBeträge dafür in Sachsen? Welche Vertragsgrundlage gibt es dafür?
Wie hoch ist die prozentuale Auslastung der Wasserstraßen im Land Brandenburg
Welche Prognosedaten hat die Landesregierung für den Güterumschlag des Hafens Königs Wusterhausen, nach Verkehrsträgern aufgelistet, im Jahr 2010 bzw. 2015?
Wie hoch ist der aktuelle Gütertransport der internationalen Schifffahrt Richtung Polen über die H-O-W und die S-O-W und welche Prognose gibt es für 2015?

Quelle

Landtag Brandenburg Drucksache 4/4799
4. Wahlperiode
Antwort
der Landesregierung
auf die Kleine Anfrage 1826
des Abgeordneten Dr. Jens Klocksin
Fraktion der SPD
Landtagsdrucksache 4/4616

Mai 2008: Kleine Anfrage an die Landesregierung
November 2008: Kleine Anfrage an Landesregierung